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Tourismusverband der Stadt Bakar
Hrvatski English Ente turistico della citta di Bakar - Citta di Bakar Tourismusverband Der Stadt Bakar - German
Kirchen

Die Kirche des Heiligen Andreas Ap.
Die Kirche des heiligen Andreas Ap. ist die Gemeindekirche. Die heutige Form hat die Kirche in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhalten, wo sie anstatt der alten Kirche gebaut wurde. Die Kirche wurde am 28. August 1853 eingeweiht. Dieses monumentale Gebäude ist die älteste und größte Kirche in Bakar und die drittgrößte in ganz Kroatien, gleich nach der Kathedrale in Zagreb, und der Kathedrale in Đakovo. Daraus folgt, dass diese Kirche das größte Unternehmen der Sakralarchitektur des 19. Jh. auf kroatischem Landesgebiet ist.  Die älteste Kirche auf diesem Ort wurde 1130 oder 1167 gebaut, also im Laufe des 12. Jh., und der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet. Nachdem diese erste Kirche in einem Erdbeben in 1323 zerstört war und danach renoviert wurde, ist der heilige Andreas zum Schutzpatron und Stadtpatron geworden. Am Anfang des 18. Jh., also 1708 und 1718, wurden das linke und das rechte Kirchenschiff angebaut. Aus dieser Zeit (1710) stammt auch der Glockenturm, der bis heute noch dort steht. Laut mündlicher Übergabe sollte im 18. Jh., also 1750 ein großer Erdbeben Bakar getroffen haben, der die Kirche zerstört hatte, aber der Turm blieb ungerührt. Mit dem Bau der neuen Kirche wurde 20 Jahre später begonnen. Die Besonderheit dieser Basilika ist die Krypta unter dem Altarraum mit zwei Gängen und 80 Gruften, in denen angesehene Bürger beerdigt wurden. Unter diesen ist auch der Baumeister, der Bischof Vjenceslav Šoić. Wenn Gefahr vor türkischer Besatzung drohte, fanden in der Kirche viele Bischöfe Unterkunft. Aus diesem Grund hat der Dom bis heute noch den Status der Konkathedrale behalten, der mit seiner Größe, Architektur und Kunstwerken begeistert.

Die Kirche der Mutter Gottes von Porto
Auf der nordöstlichen Seite der Stadt Bakar, außerhalb des mittelalterlichen Stadtkerns, und in der Meeresnähe oder in der Nähe des damaligen Hafens, befindet sich die Kirche der Mutter Gottes von Porto. Der Name sagt, dass diese Kirche besonders von Seefahrern besucht worden ist, und von denjenigen, die auf die eine oder andere Weise eng mit dem Meer verbunden waren. Deshalb galt die Kirche eine Zeit lang als Votivkirche aller Seefahrer dieser Gebiete.  Die erste und älteste Anmerkung über diese Kirche stammt aus einem im Jahre 1445 in glagolitischer Schrift verfassten Schriftstück. Daraus kann man sehen, dass die Kirche noch früher gebaut worden ist. Die Kirche wurde jedoch mehrmals renoviert, angebaut und erweitert. Im Jahre 1641 haben bekannte kroatische Adler Zrinski, die damals in Bakar verwalteten, diese Kirche renoviert. Zwanzig Jahre nach der Rekonstruktion wurde die Kirche seitens des Bischofs und Einwohners der Stadt, Ivan Smoljanović und anderer angesehenen Einwohnern erweitert. So steht die Kirche bis heute noch da. Zu erwähnen ist auch die Tatsache, dass das Gebiet um die Kirche der Mutter Gottes von Porto eine Zeit lang als Hauptfriedhof der Gemeinde diente. Viele in das Innere der Kirche eingemauerte Grabsteine zeugen davon. Viele von diesen haben auch einen großen künstlerischen Wert. Eine Legende ist mit dieser Kirche verbunden und bezieht sich auf die osmanische Zeit. Laut dieser Legende sind Angehörige des osmanischen Reiches eines Nachts in die außerhalb der Stadtmauern liegende Kirche geschlichen, um die vergoldete silberne Krone von der Steinfigur der Mutter Gottes zu stehlen. Als sie versuchten, mit der gestohlenen Krone  Richtung Krasica zu entfliehen, geschah ein Wunder. Eine außerirdische Macht soll sie beim Laufen verhindert haben, bis sie die Krone zurückließen. Im nahliegenden Gebüsch sollen sie die Krone hinterlassen haben, und danach entflohen sein. Die Einwohner der Stadt Bakar sollen diese Krone nachträglich gefunden haben.

Die Kirche der Heiligen Margareta
Auf der südlichen Stadtseite, gegenüber der Kirche der Mutter Gottes von Porto, befindet sich die Kirche der Heiligen Margareta, der Patronin der Stadt Bakar. Die Kirche der Heiligen Margareta, so wie sie heute aussieht, wurde 1658 mit Unterstützung von Ban Petar Zrinski errichtet. Mehr als zwei hundert Jahre davor, im Jahre 1450, ließ Martin Frankopan eine Kapelle zur Ehre der Heiligen Margareta errichten. Der obengenannte Ban Petar Zrinski ließ diese Kapelle in die heutige Kirche umwandeln. Das bekannteste und wertvollste Kunststück in der Kirche ist das die Heilige Margareta darstellende Gemälde. Das Gemälde stellt das erfolgreichste Werkstück des slowenischen Malers Valentin Metzinger dar.

Die Kirche des Heiligen Kreuzes
Die Kirche des Heiligen Kreuzes hat ihren Platz zwischen Häusern und Gassen der Altstadt gefunden und ist den neugierigen Blicken verborgen. Ziemlich klein, ungefähr genauso groß wie die umliegenden Häuser, bleibt die Kirche von manchem Auge unbemerkt. Doch steht die Kirche des heiligen Kreuzes hier seit 1764. Ihr mittelalterliches Aussehen hat die Kirche aufbewahrt und ist wegen ihres einfachen aber zugleich glorreichen Innenraumes zugleich mystisch und vertraulich. In der Kirche kann man sogleich den Geist der vergangenen Zeiten spüren; denn der Altar steht wie einst und bei der Predigt ist der Priester zu den zu Gläubigern mi dem Rücken gedreht. Der Altar ist mit einem wertvollen gotischen Kreuz versehen, das zusätzlich zur Stimmung der vergangenen Zeiten beiträgt. Beim Besuch dieser Kirche werden sie nicht indifferent bleiben können.

Kirche der Seligen Jungfrau Maria

Die Kirche (Kapelle) der Seligen Jungfrau Maria ist das erhaltenste Objekt der Altstadt Hreljin. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird angenommen, dass diese Kirche im Jahr 1699 am Platz der vorherigen Frankopanerkirche erbaut wurde, da die Kapelle im Jahr 1701 eingeweiht wurde. Darauf deutet eine Inschrift in lateinischer Sprache im Taufregister dieser Zeit hin. Aus dem angeführten Register entnimmt man, dass die Kapelle vom Bischof des Bistums Senj-Modruš Martin Brajković, zur Zeit der Pfarrleitung von Pavel Tebaldi Tremanini, geweiht wurde. Laut Eintragung in das kirchliche Denkmalbuch von Hreljin wurde diese im Jahr 1825 grundlegend erneuert und damals als „Kapelle der Verkündigung der Seligen Jungfrau Maria“ benannt. Ganz bis zum Ende des 19. Jh. hatte sie ein schiefes mit Dachziegeln bedecktes Dach und Anfang des 20. Jh. wurde sie durch ein flaches Betondach bedeckt. Die Stadt Bakar hat die Kapelle im Jahr 2008 unter der Aufsicht des Restaurierungsabteils in Rijeka komplett erneuert und dadurch erhielt die Kapelle erneut ihre ursprüngliche Form. Diese Kapelle hatte für die Einwohner des neuen Hreljin eine große Bedeutung, die historische als einziges erhaltenes Objekt des alten Hreljin, aber auch die religiöse Bedeutung. Und bis heute blieb der Brauch erhalten, dass jeden 5. August am Feiertag der „Gospa Snježna” (Maria zum Schnee) hier eine Messfeier stattfindet.