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Tourismusverband der Stadt Bakar
Hrvatski English Ente turistico della citta di Bakar - Citta di Bakar Tourismusverband Der Stadt Bakar - German
Geschichte auf Hügeln

SPUREN DER GESCHICHTE AUF ABHӒNGEN

Fachmitarbeiter: Ranko Starac

gradina


Wussten Sie, dass die Abhӓnge oberhalb der Doline (Kroat. ponikve) das historisch-archeologische Geheimnis verbergen?

Besteigen Sie die Abhӓnge von 350 und 471 m oberhalb des Tals von Ponikve, wartet auf Sie eine unvergessliche Panoramaaussicht, aber auch die wertvollen Überreste der Geschichte, die den Zeitraum von 4000 Jahre umfasst. Diese Spuren werden im Volk am hӓufigsten als „Burgruinen“ erkannt. Da die ersten Bewohner dieser Ruinen Liburner waren, ein illyrischer Seemannsstamm, nennen wir sie Liburner Burgruinen und sie sind auf dem ganzen Gebiet um die Stadt Bakar zu finden.

Am hӓufigsten wurden sie auf den Bergen erbaut, was die Kommunikation im Falle der Gefahr erleichterte (tagsüber durch den Rauch, abends durch das Feuer). Die Burgruinen hatten die Doppelrolle – als die dauerhafte Siedlung und als der Zufluchtsort für umgebende Siedlungen im Falle der Gefahr. Die wichtigsten Bedingungen für den Bau waren die Nӓhe des Quellenwassers oder eines Wasserlochs und je nach der Möglichkeit das bebaute Feld in den Tӓlern.

WARUM DIE BURGRUINE?
Heute kaum noch erkennbare Spuren der uralten Gebӓuden hatten unsere Vorfahren angespornt, mit dem Ausdruck „Burgruine“ (Kroat. gradina) den Ort, an dem früher die Menschen lebten, zu bezeichnen.

WO BEFINDET SICH DIE BURGRUINE PONIKVE (350 m)
Im Nordwesten von der Siedlung Ponikve, auf der Oberseite der tiefen, in der Regenzeit mit dem Wasser erfüllten Dolinen Mali und Veliki lug, befindet sich auf 350 m über dem Meeresspiegel die Ortschaft Burgruine Ponikve. In der Umgebung von der geomorphologisch – extremen Karstlandschaft war diese Position in der Vergangenheit Kontrollpunkt zur Überwachung mit der tollen Panoramaaussicht auf das Hinterland von Bakar Bucht und auf das westlich gelegene Gebiet Grobinština.

WER BENUTZTE DIE BURGRUINE PONIKVE?
Sie wurde ab und zu von den prӓhistorischen Hirten benutzt, die vor den Sommerhitzen im Grün der tiefen Tӓlern ihren Schatz versteckten. Über die Wichtigkeit des Kontrollpunktes zur Überwachung zeugen auch die in die Klippe geschnitzte Überreste vom Laufgraben und die Wachpositionen aus dem Zweiten Weltkrieg.

WIE SIEHT DIE BURGRUINE PONIKVE AUS?
Die Burgruine ist kleiner Flӓche, die Bergspitze ist mit dem scharfen Kalksteinklippen bedeckt, die vor den Boraschlӓgen einen kleineren zu Südwesten gerichteten Rasen mit den Spuren der Trockenmauerbauten schützen. Die bescheidenen archeologischen Spuren lassen uns kaum den prӓhistorischen Ursprung dieser Hirten – Zufluchtsstӓtte vermuten. Die Burgruine befindet sich zwischen den prӓhistorischen, mit den Verteidigungsmauern befesteten Burgruine an der Spitze von Cernik und dem Kontrollpunkt zur Überwachung auf der schwer zugӓnglichen Burgruine oberhalb von Plosna.

DIE BURGRUINE ÜBER DIE SIEDLUNG PLOSNA (471 m)
Im Karsthinterland von Bakar zwischen den schrӓgen und schwer zugӓnglichen Höhen hebt sich durch Ihren Namen Berg - Burgruine Plosna hervor, die 2000 m der Luftentfernung von der Siedlung Plosna entfernt ist.

DIE POSITION DER BURGRUINE PLOSNA
Wirklich, schon auf den ersten Blick bietet diese mit steinigen Monolitengeröllen und -felsen erfüllte Position auf 471 m des Meeresspiegels eine unvergessliche Panoramaaussicht bzw. die Überwachungsmöglichkeit über einen weiten Raum, was wichtig für prӓhistorische Einwohner war.

DER SCHUTZ VOR DER BORA
Die steinigen Monolitengerölle und -felsen schützten die prӓhistorischen Einwohner vor der Bora, wӓhrend sie auf dem Hügel wohnten, der vor der Bora durch Felsen geschützt war, innerhalb des Plateaus, der mit dem Trockenmauerriemen begrenzt ist und der sich in der Lӓnge von etwa 200 m ausdehnt und einen engen Zugangsweg hat.

WAS SIND DIE TROCKENMAUERN?
Die Verteidigungsmauern der Burgruinen wurden mit der Technik der Trockenmauern gebaut. Diese Technik bedeutet, dass man die Steinmauern so montiert, ohne die wasserhaltige verbindende Baustoffe dabei zu verwenden (Trockenbau).

WAS ENTDECKEN UNS DIE BEFUNDE DER KERAMIK?
Die bescheidenen Oberflӓchenbefunde der Keramikfragmente gehören dem Zeitraum zwischen dem Ende des mittleren und der spӓten Bronzezeit, aber auch der ӓlteren Eisenzeit. Wie es scheint und aufgrund der Befundanalyse, wurde die Siedlung seitens der lokalen Gemeinde von 12. Jh. v. Chr. und wahrscheinlich bis zur antiken Zeit zeitweilig besetzt.

BEFUNDE AUF UMGEBENDEN LOKALITӒTEN
Im tiefen Tal Petrovo, nordöstlicher von dem Fuße der Burgruine, kommt man an dieselben Keramikfragmente entgegen, was ein Beweis dafür ist, dass sich da früher, in der prӓhistorischen Zeit die bearbeiteten Felder befanden. Südlich von der Burgruine, neben Mokra Lokva und dem benachbarten bebauten Brunnen befinden sich die materiellen Befunde aus dem frühen neuen Zeitalter, zwischen dem 16. Jh. und dem Ende des 18. Jh. Im Hinterland der Siedlung Škrljevo, auf der die Gasleitungsroute in Stepeci wurde durch experimentelle archӓologische Ausgrabungen die Nӓhe der Siedlung mit den Resten der Keramik und Werkzeuge festgestellt, die durch das Abhauen des Feuersteins ausgearbeitet wurden.

IN BAKAR HINTERLAND BRENNT FEUER SEIT 3740 V. CHR.
Die C-4-Analyse hat unerwartete Ergebnisse gebracht. Die uralten Jӓger hatten in Bakar Hinterland um das Jahr 3740 v. Ch. oder Anfang des Kupferzeitalters Feuer gebrannt.